VERANSTALTUNGEN 2021 –

LANDKREIS UND SCHÜTZENVERBÄNDE SEHEN KAUM

MÖGLICHKEIT FÜR SCHÜTZENFESTE

Trotz zahlreicher Lockerungen, die die niedersĂ€chsische Corona Verordnung inzwischen zulĂ€sst, werden SchĂŒtzenfeste in der bewĂ€hrten Form bis mindestens Ende August nicht umsetzbar sein. Darauf haben sich Vertreter der SchĂŒtzenverbĂ€nde am vergangenen Donnerstag mit dem Ersten Kreisrat Friedhelm Ottens und Mitgliedern des Krisenstabes verstĂ€ndigt. Alternative Veranstaltungen und der Schießbetrieb sind aber angesichts der niedrigen Inzidenzen unter Auflagen möglich.

In einer Videokonferenz haben sich die Beteiligten ĂŒber die Aussichten ausgetauscht, die sich in diesem Jahr fĂŒr die Planung der SchĂŒtzenfeste, Vereinsveranstaltungen und den Schießbetrieb abzeichnen. Nach ĂŒbereinstimmender EinschĂ€tzung der Beteiligten steht fest, dass SchĂŒtzenfeste in der ĂŒblichen Form bis mindestens Ende August nicht vertretbar sein werden. „Auch wenn die Fallzahlen derzeit niedrig sind, ist die Lage fragiler, als zu Beginn des vergangenen Sommers“, macht Stabsleiter Friedhelm Ottens bewusst. „Die beliebten Volksfeste mit ihren mit AufmĂ€rschen, einem Glas Bier in geselliger Runde und Tanz am Abend bieten dem Virus derzeit noch zu viel Raum.“

Welche Veranstaltungen alternativ denkbar sein könnten, hĂ€ngt von den einzelnen Vorhaben ab. Als Beispiel berichtet der PrĂ€sident des SchĂŒtzenkreises Unterelbe, Richard SchĂŒtt, von der Absicht des SchĂŒtzenvereins Altenbruch, eine entsprechend konzeptionierte Nachmittagsveranstaltung fĂŒr die Einwohnerinnen und Einwohner anzubieten. „Die Vereine sind ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens und möchten fĂŒr die Bevölkerung wieder sichtbar werden“, so SchĂŒtt.

Solchen Vorhaben erteilt der Krisenstab des Landkreises grundsĂ€tzlich keine Absage. Stabsmitglied Torsten Köhne versichert, dass Veranstaltungen, die der aktuellen Corona Verordnung entsprĂ€chen, grundsĂ€tzlich möglich seien. „Bei der Entwicklung des Konzeptes können wir gerne unterstĂŒtzen“, bietet er an und empfiehlt den Vereinen, möglichst frĂŒhzeitig Kontakt zum Landkreis aufzunehmen.

Der normale Schießbetrieb wird durch die aktuelle Verordnung wieder ermöglicht. Vorausgesetzt wird die Umsetzung eines entsprechenden Hygienekonzepts. „Ein Musterkonzept stellen die VerbĂ€nde in der Regel zur VerfĂŒgung“, berichtet Köhne und versichert, dass die Hygienekonzepte vor Aufnahme des Trainingsbetriebes nicht extra dem Gesundheitsamt vorgelegt werden mĂŒssen.

Richard SchĂŒtt bedankt sich ausdrĂŒcklich fĂŒr die bisherige verbandsĂŒbergreifende Zusammenarbeit. „Das hilft allen SchĂŒtzenvereinen, möglichst gut durch die Pandemie zu kommen“, bekrĂ€ftigt er.

Die Teilnehmer der Videokonferenz haben vereinbart, Anfang August erneut zusammenzukommen, um einen Blick auf den Stand der Dinge zu werfen. Als Multiplikatoren werden die Teilnehmer die Ergebnisse jeweils in ihre Bereiche kommunizieren.

FĂŒr Fragen ist der Krisenstab des Landkreises unter der E-Mail-Adresse  gesundheitsamt[at]landkreis-cuxhaven[dot]de  zu erreichen.

Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven

VERANSTALTUNGEN 2021 - LANDKREIS UND

SCHÜTZENVERBÄNDE VEREINBAREN ENGE

ABSTIMMUNG

Angesichts der weiterhin anhaltenden Corona Pandemie haben sich Vertreter der SchĂŒtzenverbĂ€nde am vergangenen Dienstag mit Landrat Bielefeld und Mitgliedern des Krisenstabes darauf verstĂ€ndigt, dass SchĂŒtzenfeste und andere öffentliche Veranstaltung der SchĂŒtzenvereine und -verbĂ€nde in der ersten JahreshĂ€lfte nicht möglich sein werden.

In einer Videokonferenz haben sich die Beteiligten ĂŒber die Aussichten ausgetauscht, die sich in diesem Jahr fĂŒr die Planung der SchĂŒtzenfeste abzeichnen. Nach ĂŒbereinstimmender EinschĂ€tzung der Beteiligten steht fest, dass öffentliche Veranstaltung der SchĂŒtzenvereine und -verbĂ€nde durch die mit der sich gerade aufbauenden dritten Welle der Pandemie verbundenen KontaktbeschrĂ€nkungen und Abstandsgebote in der ersten JahreshĂ€lfte nicht vertretbar sein werden. Viele SchĂŒtzenfeste mĂŒssen daher schon zum zweiten Mal in Folge ausfallen.

Was in der zweiten JahreshĂ€lfte denkbar sein könnte, hĂ€ngt neben der Entwicklung der Fallzahlen auch von dem Voranschreiten der Impfkampagne und den Erfahrungen mit Testkonzepten oder der Anwendung der Luca-App ab. „Ich schaue auch auf das dritte Quartal mit großer ZurĂŒckhaltung“, gibt Landrat Kai-Uwe Bielefeld zu verstehen. Der PrĂ€sident des SchĂŒtzenkreises Unterelbe, Richard SchĂŒtt ergĂ€nzt „Mit fehlt derzeit die Fantasie, mir ein SchĂŒtzenfest , wie wir es kennen und schĂ€tzen, mit AufmĂ€rschen, einem Glas Bier in geselliger Runde und Tanz am Abend, im Juli oder August vorzustellen.“

Eine EnttÀuschung der ehrenamtlich engagierten Mitglieder und das finanzielle Risiko beim Ausfall eines bereits geplanten Festes soll nach gemeinsamer EinschÀtzung auf jeden Fall vermieden werden.

Ob aus GrĂŒnden der SolidaritĂ€t neben den nicht durchfĂŒhrbaren SchĂŒtzenfesten gegebenenfalls schon jetzt alle weiteren abgesagt werden sollten, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Die Teilnehmer der Videokonferenz haben vereinbart, Anfang Juni erneut zusammenzukommen, um einen Blick auf den Stand der Dinge zu werfen. Als Multiplikatoren werden die Teilnehmer die Ergebnisse jeweils in ihre Bereiche kommunizieren.

FĂŒr Fragen ist der Krisenstab des Landkreises unter der E-Mail-Adresse  gesundheitsamt[at]landkreis-cuxhaven[dot]de  zu erreichen.

Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven